DAS ULTIMATIVE Ü-30 K R A H U-TEAM  

Im ersten Spiel des Krahu - Teams wurde gleich ein Sieg eingefahren. Oberdorf wurde mit 5:4 geschlagen. Namensgeber und Sponsor Dipl.Ing. Reinhold "Reini" Polster lud anschliessend zur Siegesparty ins GH. Istvanits, wo der Sieg mit etlichen Krahus und anderen diversen Getränken gefeiert wurde.
KRAHU-Team: Hasanovics Fadil, Istvanits Willi, Gosch Kurt, Schranz Sigi, Böhm Willi, Böhm Geri, Smoditsch Hari, Amtmann Wolfi, Herold Willi, Pöll Martin, Gross Andi,
Klenner Hannes, Kainz Gerhard, Portschy Peter,
Tore: Gross (2), Pöll, Böhm Geri, Herold,

19.04. in Oberschützen Krahu - Team : Litzelsdorf   6 : 3 (2:2)

Am 19. April im Jahre des Herrn 2008 erzitterte der sagenumwobene Teufelsberg, welcher in seiner monumentalen Größe Oberschützen überstrahlt, unter den Schritten von Legenden. Sie schritten einher um Geschichte zu schreiben.
Exakt 35 Tage und 23 Stunden nach der Landung des Vögis auf dem Kunstrasenplatz in Bad Tatzmannsdorf, kam es nun auf dem Teufelsberg in Oberschützen an.
Der Himmel weinte vor dem Anpfiff vor Glück dieses historische Ereignis überspannen zu dürfen, doch als der Anpfiff dann erfolgte, versiegten die Tränen und Sonnenstrahlen brachen durch die Wolkendecke, um die siegreichen Helden zu Hause willkommen zu heißen.
Beobachter meinten den ägyptischen Sonnengott Re und seinen griechischen Bruder Helios Schulter an Schulter, Barke und Streitwagen stoppend, am Firmament erblicken zu können.
Doch ich schweife ab…
Legenden nach fremdem, aber auch eigenem Ermessen, in Eintracht zusammengekommen, um sich der geballten Litzelsdorfer Macht zu stellen, streiften erneut ein Fußballtrikot über, um dem Gegner auf heimischem Boden entgegenzutreten und die Ordnung wiederherzustellen.
11 Recken kamen zusammen dem Regen trotzend, die Sonne erhaltend!
Sehen wir uns zunächst etwas näher an, welche der Edlen an diesem Tag auf dem Teufelsberg erschienen:
 Fadil ´Die Katze´ Hasanovic (sah es erst gar nicht als notwendig an rechtzeitig zu kommen…)
 Harald ´der Hüftschwung´ Smodics (Regentropfen  und gegnerische Beine treffen nur feste Materie!)
 Siegfried ´Saigon´ Schranz (Verhältnisse wie in Vietnam! Das Lächeln eines Kindes blitzte kurz auf…)
 Wilfried ´Lord William´ Böhm (zurück auf der linken Seite, weil: Adel verpflichtet…)
 Gerald ´die Spitze´ Böhm (wie die Speerspitze seines Teams drang er tief in die gegnerischen Linien…)
 Kurt ´der Pater´ Gosch (seine Ruhe und Zufriedenheit erleuchteten die Kameraden und verstörten die Gegner…)
 Hannes ´Dr. Doppelpack´ Klenner (ein Mann wie ein Turm! erflog die Lufthoheit im gegnerischen 16er!)
 Willi ´Wilmos´ Istvanits (die personifizierte Spielfreude und ein Schrecken für die Gegner…)
 Wolfgang ´Es geht sie ollas aus´ Amtmann (kaum fand man sich mit der Tatsache ab, dass er nicht kommt, war er auch schon umgezogen…Kra! hu! Kra! Hu! Kra! HU!)
 Gernot ´Die Wüdsau´ Putz (Premiere im Dress des Vögis. Der Pressesprecher kam beim Zuschauen ins Schwitzen – Vor und gleich wieder zurück – vor, zurück – vor, zu…kann nicht mehr…)
 Günter ´Der Bürgermeister´ Toth (wirbelte unermüdlich die gegnerische Abwehr durcheinander und fand trotzdem noch Zeit seine eigene Leistung zu kritisieren…Gelungener Einstand meint die Presse!)

In den ersten Minuten des Spiels durchbrachen die Sonnenstrahlen endgültig die Wolken und Harald ´der Hüftschwung´ Smodics den gegnerischen Abwehrriegel. Zweimal kurz mit seiner Wespentaille geschlenkert, aufschauend abgezogen, blieb den Litzelsdorfern nur mehr das Erstaunen.
1:0! Der Teufelsberg bebte!
Ein wenig später folgte das 2:0 durch das Team des Vögis! Der späte Nachmittag schien ge- und die Spieler des FC Krahu verklärt. Angriff um Angriff rollte dem Litzelsdorfer Tor entgegen und nur die verspielte Freude in Anbetracht des Ballbesitzes verhinderte eine höhere Führung.
Doch nach ca. 30 min. trat eine Wende ein. Während die Offiziellen an der Kantine, selbige, eingedenk dessen was im Spiel gegen Oberdorf passiert war, nicht verließen, wanderten dennoch die Blicke mancher Spieler wieder und wieder in diese Richtung. Doch nicht die sichtlich zufrieden gestellten Offiziellen waren das Ziel dieser Blicke, sondern ein einzelner Mann:
Wie ein Monument aus Marmor saß er am Spielfeldrand, gleich einer Statue aus Granit mit Gesichtszügen die keine Gefühlsregung verrieten:
Wolfgang ´Lumpi´ Metzger – die Kritikerlegende am Teufelsberg
Die routinierten und unerschrockenen Mitglieder des FC Krahu Ü30 Teams versuchten seine Mimik zu lesen, doch was sie lasen, gab zu den furchtbarsten Vermutungen Anlass.
Eines wussten die Spieler in diesem Augenblick:
Am Teufelsberg genügt es nicht, denn das tat es nie, einfach nur zu gewinnen, das Spiel musste auch entsprechen!
In dieser für unsere Helden psychisch so schwierigen Situation, bemühten sich die Gegner aus Litzelsdorf erst gar nicht darum zu helfen, nein, sie nutzten den Moment des Irritiert seins gnadenlos aus und stellten schamlos auf 2:1!
Noch vor der Pause erspielten sie mit dieser fragwürdigen Taktik den Ausgleich zum 2:2!
Dann die Pause und was hier geschah, soll allen Bundesländern zum Vorbild gereichen. Der Präsident selbst sorgte dafür das eisgekühlter Krahu bereitstand, um die ermatteten Spieler wieder aufzubauen. Und an dieser Stelle sei ein für alle Mal gesagt:
Was dem Salzburger sein Red Bull und dem Steirer sein Kernöl, ist dem Oberschützer sein Krahu!
Als die Spieler beim neuerlichen Auflaufen dann auch noch die weisen Worte von Wolfi ´Lumpi´ Metzger vernahmen: „Lafts weida dann geht´s scha!“ (man beachte die harmonische Abstimmung zweier Verben für Arten der Fortbewegung in einem Kontext der paradoxer nicht sein könnte und doch auf fast spielerische Art und Weise Sinn macht…) fiel alle Unsicherheit von den Recken ab.
Bereits nach wenigen Minuten, ähnlich dem Spielbeginn, gelang es einem Spieler der Litzelsdorfer Altherren unbedrängt auf 3:2 für den FC Krahu und das Vögi zu stellen.
Insider erkannten natürlich, dass in diesem Moment die Macht mit den Oberschützern war und somit dem armen Litzelsdorfer Verteidiger gar nichts anderes übrig blieb, als seinen Tormann zu bezwingen.
Die Spielfreude war auf den Platz zurückgekehrt und während speziell ein Stürmer der Litzelsdorfer beständig mit seinem Genitalbereich beschäftigt war, gelang es Hannes ´Dr. Doppelpack´ Klenner sich im feindlichen Strafraum in ungeahnte Höhen hochzuschrauben (guat die aundan worn von da Schwerkraft überwältigt…) und auf das logische 4:2 zu stellen. Nach einer neuerlichen Kopfballeinlage etwas später, gelang es demselben kühnen Recken auf 5:2 zu erhöhen!
Tja, der Pressesprecher war zu diesem Zeitpunkt von den Ereignissen bereits so überwältigt, dass es auch sein könnte, dass Hannes ´Dr. Doppelpack´ Klenner die Tore 5 und 6 für den FC Krahu erzielt hat und Gernot ´die Wüdsau´ Putz nach einer herrlichen Vorarbeit von Gerald ´die Spitze´ Böhm, Schrecken der ihm entgegenstehenden Verteidigung, einen Abstauber zum 4:2 verwertet haben könnte. Sei´s drum: Es fiel auch noch das 6:2!
Darüber warum überall als Ergebnis 6:3 vermerkt ist, kann der Pressesprecher zu diesem Zeitpunkt und überhaupt nie Auskunft geben, da er sich genötigt fühlt, sich auf Zusatzartikel 5 der amerikanischen Verfassung zu berufen ,wonach jede Stellungnahme ihn selbst oder Angehörige belasten könnte.
Trotz allem kann man von einem hoch verdienten und würdigen Sieg im ersten Auftreten am Teufelsberg sprechen und das ganze krönen mit einem 3-fachen: 

Kra! HU!!!       Kra! HU!!!       Kra! HU!!!